Vor den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver hatte das Unternehmen Howling Dog Tours Whistler, eine Abteilung der Firma Outdoor Adventures Whistler (OAW), mehrere hundert Hunde angekauft. Für die Dauer der Spiele wurde eine deutlich höhere Nachfrage an touristischen „Hundeschlitten“-fahrten erwartet als für die übliche Saison. Bedingt durch die Abreise der Olympiadebesucher nach dem Ende der Wettkämpfe und den Mangel an Schnee war ein großer Teil der zuvor erworbenen Hunde jedoch plötzlich unbrauchbar geworden.
Für die Touristik gilt, mehr denn je und wie für andere Geschäftsgebiete auch: Es wird nichts verschenkt. Investitionsgüter, welche den ihnen angedachten Dienst abgeleistet haben und nun mehr Geld verschlingen als sie einbringen, haben von Unternehmern im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte keine Gefälligkeiten zu erwarten. „Milchkühe“ und „Legehennen“, welche mit ihren Leistungen unter die rentable Produktionshöhe fallen, und Hunde, welche nicht mehr genug Touristen ziehen können, bedeuten Verschwendung im ökonomischen Sinne.

